regie.de - Die Adresse für Filmschaffende

regie.de - Die Adresse für Filmschaffende on Facebook
21 Besucher online
Film-Aktuell
Filmpreise
News
News Archiv
Termine
Community
Forum
Gewinnspiele
Kleinanzeigen
Service
Links
Newsletter
Shop
Filmshirts
Produktion
Adressen
Berufsbilder
Filmförderung
Produktionsnews
Produktionsplan
Produktions-Tipps
Stabliste
Drehbuch
Literatur
Kino
Film-Charts
Filmfestivals
Filmkritik
Filmpreise
Kurzfilm
Neu im Kino
DVD
DVD News
DVD-Tipp
TV
Film im TV
TV-News
Intern
Impressum
Werbung

Partner-Sites

critic.de
Dt. Filmakdemie
Filmshirts.de
Filmzeitung.de
Gruppenunterkuenfte.de




Home


Das Leben ist zu lang
Fallhöhe der Story ist gering -
Neu im Kino
Sonntag - 29. August 2010 - 19:38
In einem Film, wo der Hauptdarsteller sich das Leben zu nehmen versucht, mag die Behauptung, dass es um nicht viel geht, erstaunen. In “Das Leben ist zu lang” ist das trotzdem so: hier begeht ALFIE (Markus Hering) am Höhepunkt der Handlung einen Selbstmordversuch. Und doch ist die Fallhöhe der Story gering. Warum? Der Vergleich mit “Fellinis Achteinhalb”, einem ähnlich ums Filmgeschäft kreisenden Klassiker, liegt nahe. Auch dort gab es einen zwischen Hybris und Selbstmitleid schwankenden Filmregisseur. Doch Guido Anselmis Problem in “Fellinis Achteinhalb” hängt mit der sozialen Relevanz zusammen. ... mehr

Das letzte Schweigen
Leichter Beigeschmack -
Neu im Kino
Donnerstag - 19. August 2010 - 17:08
Das Krimi-Genre ist in Deutschland durch das Fernsehen zu einer Hochblüte gediehen. Die besten Leute der Branche sorgen dafür, dass ein hervorragender Standard gehalten wird. Allerdings folgt dieser Standard relativ vorhersehbaren Mustern mit klaren Regeln und klaren Verboten. Ein Kinofilm im Krimigenre muss es schaffen, gegen diese schwere Konkurrenz weitgehend andere, alternative Angebote zu machen. “Das letzte Schweigen” geht in dieser Richtung schon recht weit. Zum Beispiel leistet sich das Drehbuch einen offenen Schluss, bei dem der Täter nicht gefasst wird, wodurch die Wunscherfüllung des Zuschauers nicht eintritt (was im Fernsehen schwer vorstellbar ist). ... mehr

Inception
Gedanken implantieren funktioniert
Neu im Kino
Montag - 16. August 2010 - 17:22
Die Handlung des Films INCEPTION ist nicht so abgefahren, wie auf den ersten Blick scheinen mag. Die Idee der Gedankenmanipulation, die die Kinobesucher außer den Spezialeffekten und imaginären Landschaften in Bann zieht, ist in der Psychologie bekannt und untersucht. Ideen können tatsächlich in die Köpfe von Menschen eingepflanzt und in das Gedächtnis einer Person einverleibt werden. Was im Film überspitzt dargestellt wird, kommt sogar im Alltag vor. "Oft glauben wir, Ereignisse hätten stattgefunden, ohne dass es eine historische Grundlage gibt", erklärt Johann Lehrner vom Berufsverband der österreichischen Psychologen. ... mehr

Me Too
Emotional reich orchestrierte Annäherung -
Neu im Kino
Sonntag - 15. August 2010 - 16:56
Das Thema “Zugehörigkeit” kann emotional eigentlich kaum noch wirksamer und berührender behandelt werden. DANIEL (Pablo Pineda) leidet unter dem Down Syndrom. Doch als Mann mit Hochschulabschluss wünscht er sich nichts mehr, als “normal” zu sein. Er will dazugehören. Zu den nicht Behinderten. Das bedeutet für ihn: als Sexualpartner für attraktive Frauen in Frage kommen. Mit Frauen seines Schlages kann oder will er sich nicht abgeben. So sitzt Daniel zwischen den Stühlen: für ein Leben mit Behinderten ist er zu gebildet und zu kompetent. Für “normale” Menschen ist er einfach einer, den man ausgrenzt und übergeht. Die Einsamkeit, die daraus resultiert, überträgt sich mit erschreckender Eindringlichkeit. ... mehr

Inception
Traum im Traum im Traum? -
Neu im Kino
Sonntag - 08. August 2010 - 14:51
Man kann hier die drei zentralen Wirkungsebenen der Filmwahrnehmung in seltener Klarheit trennen: Da ist die RATIONALE Ebene. Sie wird hier so atemberaubend komplex bespielt, dass man als Zuschauer früher oder später die Orientierung verliert. Sind wir im Traum, der Realität, dem Traum im Traum, oder gar auf der dritten Ebene, also dem Traum im Traum im Traum? Man kann versuchen, den unübersichtlichen Regeln zu folgen – oder aussteigen. Immerhin ist die verschachtelte Erzählstruktur dazu angetan, den Film zwei – oder dreimal anzuschauen, was seinem Markterfolg zugute kommt. ... mehr

Das Konzert
An emotionaler Dichte kaum zu überbieten -
Neu im Kino
Samstag - 07. August 2010 - 19:00
Das Drehbuch weist eine beträchtliche Komplexität auf. Viele kleine Details wären vielleicht nicht nötig gewesen – aber sie werden weitestgehend zu Ende erzählt, was eine erhebliche Leistung darstellt. Was die schiere Kunst der Behandlung von Haupt-und Nebensträngen und Verästelungen angeht, ist die Vorlage für “Das Konzert” auf höchstem Niveau angesiedelt. ... mehr

Renn wenn du kannst
Starkes Alleinstellungsmerkmal -
Neu im Kino
Dienstag - 03. August 2010 - 17:43
Der Umgang mit Behinderten ist ein Tabuthema, das man im Kino gerne ausspart – indem man es entweder ausblendet oder bagatellisiert. “Renn wenn du kannst” packt es frontal an- und das liefert ein starkes Alleinstellungsmerkmal. BEN (Robert Gwisdek) will sich mit seiner Rolle als Rollstuhlfahrer nicht abfinden. Er ist bitter geworden, gallig, despotisch. Gerade um heikle Themen wie z.B. “Sex zwischen einem behinderten Mann und einer nicht behinderten Frau” macht der Film keinen Bogen. Die Szene, in der Ben mit der Cellistin ANNIKA (Anna Brüggemann) schlafen will und es nicht schafft, gehört sicherlich zu den stärksten und ehrlichsten des Films. ... mehr

Männer al dente
Unbequeme Botschaft -
Neu im Kino
Mittwoch - 28. Juli 2010 - 17:50
Die Grundkonstellation ist tragfähig. TOMMASO (Riccardo Sarmacio) kann es nicht wagen, sich gegenüber seinem Vater als Schwuler zu offenbaren, weil dieser schon beim Outing seines anderen Sohnes einen Herzanfall bekommen hat. Es gibt also gute Gründe für Tommaso, sich zumindest zeitweise in eine falsche Existenz zu flüchten. Das grundsätzliche Dilemma ist plastisch und auch komisch. Wann immer die Protagonisten zwischen klar unterschiedenen alternativen Zugehörigkeiten wählen müssen, sind die Voraussetzungen gut. Und die soziale Relevanz wird deutlich spürbar: denn immerhin hat der Protagonist die Verantwortung für ein ganzes Unternehmen. ... mehr

Pippa Lee
Überfülle an existenziellen Themen -
Neu im Kino
Freitag - 16. Juli 2010 - 15:05
Selten steht der Eindruck der Literaturverfilmung so im Vordergrund wie hier. Die enorme Bandbreite an angerissenen Themen deutet darauf hin, dass es sich um einen Film handelt, der das Kondensat aus einem episch angelegten Werk darstellt. Dies lässt sich schon an der zweigleisigen Erzählstruktur ablesen, die auf der Gegenwartsebene lange Zeit nicht viel Neues bietet, auf der Ebene der Rückblenden aber ein ganzes Arsenal von gewichtigen Problemen aufwirft. Jedes für sich könnte schon abendfüllend sein. ... mehr

Cindy liebt mich nicht
Die Sogkraft der verschollenen Frau -
Neu im Kino
Montag - 21. Juni 2010 - 11:32
Die grundsätzliche Prämisse ist sehr einfach: FRANZ (Clemens Schick) und DAVID (Peter Weiß) lernen sich kennen, weil sie von derselben Frau, MARIA (Anne Schäfer) verlassen wurden. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche. Der zurückhaltende, schüchterne und biedere David war wohl über längere Zeit ihr fester Freund, der ziellos in den Tag hinein lebende Franz ist ihre derzeitige Affaire. In dieser schlichten Vorgabe steckt viel Potenzial. ... mehr

Marcello, Marcello
Das gesamte Sozialleben der Insel -
Neu im Kino
Dienstag - 15. Juni 2010 - 19:47
MARCELLO (Francesco Mistichelli) will ELENA (Elena Cucci) für sich gewinnen. Dazu muss er deren Vater ein wirklich aufregendes Geschenk machen – so will es ein alter, unselig patriarchalischer Brauch auf einer italienischen Insel. Auf diese Art und Weise kommt eine Serie von Tauschgeschäften in Gang, die über viele Stationen das gesamte Sozialleben der Insel einbezieht: vom Fischer über den Friseur, den Bürgermeister, Metzger, Pfarrer bis hin zu den einsiedlerischen Schwestern und der traurigen Alleingelassenen kommt Marcello (und mit ihm der Zuschauer) mit einem Querschnitt der Bevölkerung in Kontakt. ... mehr

Vertraute Fremde
Motiv der Zeitreise -
Neu im Kino
Mittwoch - 26. Mai 2010 - 20:41
Es gibt Filme, die auf EINE einzige, große Pointe zulaufen. Ein solcher Moment kann vieles retten. Und ein solcher Film ist “Vertraute Fremde”. Da wird im Verlauf der Geschichte eine Menge erzählt, was man als mehr oder weniger aufregend empfinden mag. Aber die Story kommt erst in dem ganz späten Moment zu sich, wo THOMAS (Pascal Greggory) wieder zu seiner Familie nach Hause zurück kehrt. Als er seine Frau und seine Töchter gemeinsam auf ihn warten sieht, wird durch die Essenz des zuvor Erfahrenen klar, welche Bedeutung seine Heimkehr hat. Thomas wird erwartet. Er spielt eine Rolle. Seine Ankunft ist nicht gleichgültig. ... mehr

Ayla
Peripherie des Dramas -
Neu im Kino
Mittwoch - 12. Mai 2010 - 22:23
Mit “Die Fremde” gelang kürzlich ein beachtlicher Erfolg. Dieser Film hat inzwischen knapp 100.000 Zuschauer gefunden, was für ein solch düsteres Drama als großer Erfolg gewertet werden muss. Für den thematisch verwandten “Ayla” ist diese gute Vorgabe einerseits ein Gewinn. Denn das im weitesten Sinne relevante Thema “Ehrenmord” hat somit bereits die Publikumstauglichkeit unter Beweis gestellt. Andererseits müßte “Ayla” wirklich zwingend alternative Wege einschlagen, um das Publikum zum Betrachten eines weiteren thematisch verwandten Films zu animieren. ... mehr

Coco Chanel & Igor Strawinsky
Ausblenden der Schuld -
Neu im Kino
Freitag - 30. April 2010 - 01:03
Die Figur der Coco Chanel (Anna Moulalis), wie sie dieser Film entwirft, ist wahrlich faszinierend. Kontrolliert und kontrollierend, vollständig autonom, lädt sie den verarmten Komponisten Strawinsky mit seiner Familie auf ihr Sommerhaus – scheinbar ohne Hintergedanken, generös und gerde zur Familie ausgesprochen warmherzig. Dass sie es schafft, daneben eine Affaire mit dem Komponisten zu beginnen und die Verzweiflung von dessen Frau eiskalt zu ignorieren, ja sogar zu betonen, dass sie keine Schuldgefühle habe, ist in seiner amoralischen Qualität unbedingt filmisch. ... mehr

Kanadisches Remake: Chloe
Kontrolle und Kontrollverlust -
Neu im Kino
Mittwoch - 28. April 2010 - 15:29
Vor Jahren kam das französische Original mit Emmanuelle Béart, Fanny Ardant und Gérard Dépardieu unter dem Titel “Nathalie” auf den Markt und erreichte in Deutschland ca. 100.000 Zuschauer. Das kanadische Remake verschiebt die Akzente ein wenig in Richtung lesbische Liebesbeziehung und fügt noch einen heranwachsenden Sohn hinzu, der in der Dreiecksgeschichte eine wichtige und bereichernde Rolle zu spielen vermag. Die eifersüchtige Gynäkologin CATHERINE (Julianne Moore) setzt das Callgirl CHLOE (Amanda Seyfried) auf ihren möglicherweise untreuen Ehemann DAVID an (Liam Neeson). ... mehr

Seiten (9): [1] 2 3 4 ...
 
Kategorie:

 














 




© regie.de 1998 - 2010